Ghee – Ayurveda Basic mit heilender Kraft

In der ayurvedischen Lebensweise spielt Ghee eine große und auch bedeutende Rolle. Ghee wird nicht nur in der Ayurveda Ernährung verwendet, sondern findet auch in der Therapie, bei Massagen und z.B, auch als Fettphasengrundlage für vedische Salben seinen Platz. Egal, ob innerlich oder äußerlich angewendet, hat sich über Jahrtausende die heilenden Wirkungen zeigen können, somit ist die „geklärte Butter“ nicht irgendein Fett, sondern grundlegendes Elexier im Ayurveda. Wie Ghee gemacht wird und was Ghee so alles für tolle Wirkungen hat, in diesem Artikel.

Was ist Ghee überhaupt?

Es ist schon lustig, zu wissen, dass meine Omi damals bereits mit „Ghee“ unwissend gekocht hat, denn „Butterschmalz“ kannte jeder. Ghee ist ein tieriesches Reinfett, das aus der Milch – im Fokus aus Kuhmilch – gewonnen wird. Selbstverständlich ist auch die Milch von Ziege, Schaf oder anderen möglich. Im Veda bleiben wir bei der Kuhmilch und der daraus gewonnenen Butter, mit der im Siedeverfahren das pure Fett von Eiweiß, Wasser und Milchzucker befreit, bzw. trennt. Fett und Eiweß können dann jeweils eigens in der ayurvedischen Küche weiterverwendet werden.

Herstellungsverfahren Ghee

In Indien wird Butter aus Joghurt und somit einem bakteriellem Gärungsprozess als Grundlage hergestellt – ein Unterschied zur westlichen Zubereitung (wie nachstehend gezeigt). Ein Prozess, der wie Wirkungsleistung und Eigenschaften des Ghees maßgeblich beeinflußt. In dieser Form hergesteltes Ghee hält sich über mehrere Jahrzehnte, es wird sogar von über 100 Jahre altem Ghee erzählt, dessen Wirkung sich je älter es wird verstärkt. Ghee hat zwar einen speziellen Geruch, wird jedoch nicht ranzig.

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Ghee und seine heilende Wirkungen

Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, denn Ghee hat so viele tolle positive Eigenschaften, die die Gesundheit unterstützen können. Im Ayurveda werden diese wie folgt beschrieben:

  • Unterstützung und Stärkung des Immunsystems
  • Entgiftung des Körpers (Anwendung bei Pancha Karma-Kuren)
  • Ausleitung von Schlacken (inerhalb der Pancha Karma)
  • Anregung des Stoffwechsels und der Verdauung
  • bei Koliken zur inneren Anwendung
  • zur verbesserten Zellregeneration und Verjüngung
  • Stärkung der Nerven und Sehkraft (Akshitarpana / Augenbäder)
  • bei Schlaflosigkeit und Unruhe
  • Anwendung auch bei Anämie (Blutarmut) und Auszehrung
  • bei Massagen stärkt es unser größtes Organ – die Haut – und wirkt positiv unterstützend bei der Abheilung
  • auch bei Geschwüren und Verbrennungen
  • extrem trockener Haut (bsp. Psoriasis, Neurodermitis)
  • auch die Narbenbildung soll Ghee verringern
  • Ausgleich aller drei Doshas, insbesondere Regulierung des Pitta-Dosha
  • als Adjuvans – also als Hilfsstoff – zur Erhöhung der Wirkung und Wirkdauer zugegebener Substanzen (zB Kräutern)
  • Verbesserung der Cholesterinwerte
  • im Ayurveda bei Epilepsie und Geisteskrankheiten
  • uvm.

Eigenschaften

  • Guna: ölig und schwer
  • Rasa: süß
  • Vipaka: süß
  • Virya: kühlend
  • Doshas: reguliert alle drei Doshas, insbesondere Pitta

  • Ghee ist ohne Kühlung haltbar
  • laktosefrei
  • in der ayurvedischen Küche zum Braten, Backen, Kochen, Frittieren
  • leicht verdaulich

Verwendung im therapeutischem Ayurveda

Als Trägerstoff versetzt mit Kräutern, Gewürzen, z.B. Brahmi Ghrita bei Haut- und Nervenkrankheiten, Triphala Ghrita in Kombination mit warmer Milch (oder warmem Wasser) bei Glaukom, Augenkrankheiten, Ashoka Ghrita bei Frauenleiden, Mahatikktaka Ghrita bei Wundheilungen und allen Arten von Hautkrankheiten, sowie Anämie.

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