Schnelle Ayurveda Hilfe bei Fußpilz „Tinea Pedis“

Es ist Sommerzeit und somit nicht die typische Zeit für einen Fußpilz, ausser natürlich, du gehst weniger ins ins Freibad, als in einem See schwimmen zu gehen. Wärme ist auch dort, jedoch wird ein feucht-warmes Millieu benötigt, um einen „Tinea pedis“, so die medizinische Definition, zum Ausbruch zu bringen. Da ich heute jedoch einen hartnäckigen Fall hatte, der sich nun bereits seit gut fünf Monaten an den Füßen des Betroffenen „festklammerte“, habe ich mich heute zu diesem Artikel entschieden.

Vorab erst einmal die grundsätzliche Erklärung zum Fußpilz, seiner Entstehung, Übertragung usw.

Was ist ein Fußpilz?

Fußpilz ist eine Pilzinfektion der Füße durch Fadenpilze (Dermatophyten). Diese Pilze befallen Hornsubstanz, also beispielsweise Haut, Haare und Nägel. Beim Fußpilz unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Erkrankungsformen: A) Infektion der Zehenzwischenräume (interdigital: Tinea pedis interdigitalis, Interdigitalmykose), als häufigste Form meist zwischen den Zehen vier und fünf. B) auf der Fußsohle (squamös-hyperkeratotisch: Tinea pedis, auch Tinea pedum) und C) im Fußgewölbe (vesikulös-dyshidrotisch).

Welche Ursachen gibt es?

Verursacht wird Fußpilz durch Fadenpilze (Dermatophyten), die das Hornmaterial (Nägel, Haare) befallen und sich hauptsächlich in den Zehenzwischenräumen ansiedeln. Meist sind Epidermophyton floccosum, in letzter Zeit vor allem aber Trichophyton rubrum oder Trichophyton interdigitale die Auslöser. Bei der Entstehung von Fußpilz spielen jedoch individuelle Faktoren eine große Rolle. Innere (endogene) Dispositionsfaktoren können beispielsweise Stoffwechselerkrankungen und Immundefekte sein. So haben beispielsweise Patienten mit Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen ein erhöhtes Risiko für Fußpilz oder Nagelpilz. Ursache kann aber auch eine längere Antibiotikatherapie sein.

Eigentlich ist der Fußpilzerreger für Menschen ungefährlich. Der unbehandelte Befall kann aber die natürliche Abwehr der Haut so weit schwächen, dass es zu einer Streptokokkeninfektion kommt, die sich durch eine Wundrose bemerkbar macht. Diese ist eine schwere Hautinfektion, die von hohem Fieber begleitet werden kann und stationärer Behandlung bedarf. Des Weiteren begünstigt der Fußpilz die Infektion mit einem Nagelpilz, wenn sich zum Zeitpunkt der Krankheit am Fuß Risse oder offene Stellen an den Zehennägeln befinden.

Wie wird ein Fußpilz übertragen?

Die Übertragung der Fußpilzerreger erfolgt indirekt von Mensch zu Mensch per Kontakt oder Schmierinfektion über mit den Erregern infizierte Laufflächen und Gegenstände oder auch direkt durch Kontakt mit einem infizierten Fuß einer anderen Person.

Eine indirekte Ansteckung ist überall dort möglich, wo Menschen in feucht-warmen Umgebungen barfuß laufen, die dies sonst nicht tun – etwa in Schwimmbädern, öffentlichen Duschen oder Saunen. Eine feuchte Umgebung in Schuhen, bedingt etwa durch Fußschweiß, mangelndes Abtrocknen oder zu enges Schuhwerk, fördert die Fußpilzinfektion. Neben Diabetikern sind Menschen mit einer Fehlstellung des Fußes, die zu besonders engen Zehenzwischenräumen führt, gefährdet.

Welche Symptome zeigen sich bei Befall?

Typische Symptome des Fußpilzes sind Rötung, Nässen, Schuppung, Blasenbildung und Juckreiz, oft begleitet von Entzündungen.

(** Quelle Definition Fußpilz aus WIKI)

WIE KANN AYURVEDA DIR NUN HELFEN?

Vorab gesagt: Ayurveda ist keine Pille, die man einnimmt und schon ist alles wie von Zauberhand verflogen. Nein, Ayurveda als altindische Heilkunst, sieht alle Symptome ganzheitlich an und formt daraus ein passendes Konzept über alle Lebensbereiche. Wichtig ist, die Konstitutionen (hier dann auch die aktuellen Jahreszeiten) und Ungleichgewichte im Auge zu behalten, um dann für diesen individuellen Menschen, das richtige Rezept zu finden.

Fangen wir jedoch bei der Reinlichkeit an, die bei einem diagnostiziertem Fußpilz an erster Stelle stehen muss. Die tägliche Reinigung, wie auch trockenes Milieu sind Grundvoraussetzung. Ein weiterer, näherer Blick zum angeschlagenen Immunsystem, wie auch Fokus auf den Darmbereich, sind ratsam und notwendig. Immer mit der Berücksichtigung auf die Grundkonstitution und ins Ungleichgewicht geratenen Doshas. Bei einem Fußpilz geht es im Fokus um Pitta und Vata, die wieder in die Waage gebracht werden müssen.

Ein Fußbad mit Neemöl oder auch äußerlich benetzend, wird empfohlen. Auch kann eine Paste mit Neem und Kurkuma hergestellt werden. Ja, das macht dann „orangefarbene Füße“ – aber ist wirklich hilfreich. Denn da ein Pilz „sauer“ ist, muß man ihn mit bitter und herben Geschmacksrichtungen im Lebensmittelbereich entgegenlächeln 😉 und gern viele basische Lebensmittel in den Genießerplan einbauen. Nein, sowas mag er nun so gar nicht!

Empfehlen kann ich dir auch Brahmi (lat. Bacopa monnieri, dt. Nabelkraut), das Pitta reduziert und kühlt. Brahmi ist in bester Bio-Qulität als Churna (Pulver) oder auch in Kapselform im Shop erhältlich. Es schmeckt bitter-scharf und wirkt gleichzeitig auf den Darmbereich.

(Weitere Ayurveda Kräuter-Churna (Pulver, oder auch in Kapselform) zur Stärkung des Immunsystems und Ausleitung sind von Vorteil. Diese sollten jedoch von einem ayurvedischem Arzt oder langjährig ausgebildeten Ayurveda-Therapeuten bestimmen lassen. Ayurveda Produkte erhälst du immer in bester Bio-Qualität in unserem hauseigenen Onlineshop

Gern stehe ich dir auch für eine persönliche Ayurveda Beratung mit Tipps zur Verfügung, damit dein Fußpilz bald der Geschichte angehört.

GUTE BESSERUNG und liebe Herzensgrüßé

deine Imke

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